Montag, 30. Mai 2011

Wobei

ein Stresstest bei der Nachbarbibliothek in Laim wohl deren sofortige Schließung zur Folge hätte.
"In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens macht die Hobby-Fotografin Vicky eine grausigen Fund: eine enthauptete Frauenleiche". Inge Löhnig: So unselig schön, heißt das epochale Werk, welches von den Laimer Kolleginnen, in einem offen ausliegenden Flyer, den Kunden empfohlen wird.
Ka

Ich werde

einen Stresstest für die Bibliothek beantragen, denn ich vermute wir sind weder gegen Flugzeuge, Bomben, Erdbeben oder gar Terroristen ausreichend gesichert. Ob das noch 10 Jahre gutgeht?
Das Problem mit dem Endlager für veraltete Medien lassen wir besser mal gleich außen vor.
Ka

Sonntag, 29. Mai 2011

Wenn eine

Lehrerin heute, am 30. Mai, per Elektropost ein Medienpaket bestellt mit dem
Terminwunsch 26. September, ist sie entweder sehr motiviert oder
reif dür die Ferien.
Ka

Freitag, 27. Mai 2011

Wenn ein Kunde sich beschwert...

... dass der Handyempfang in der Bibliothek so schlecht sei, kann ich nur müde mit den Schultern zucken. Vermutlich erwartet er jetzt, dass wir hier für ihn extra Sendemasten aufstellen und die Schilder mit dem durchgestrichenen Handy von den Wänden abzupfen.
De

Bibliothekartag

Demnächst steht ja wieder ein Bibliothekartag an. Auf der Homepage findet man unter anderem den Hinweis auf die Veranstaltung "Cycling for libraries". 100 Bibliothekare aus verschiedenen Ländern radeln dazu von Kopenhagen nach Berlin. Aha. Ob beim Radeln der Gedankenaustausch besser klappt? Bei uns gibt es stattdessen nur die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit". Da die Arbeit ja eine Bibliothek ist, mache ich also täglich eine Art "Cycling for the library" - zwar ohne extra Ankündigung auf einer Website und internationale Gespräche, dafür aber für eine windige Teilnehmerurkunde.
De

Donnerstag, 26. Mai 2011

Wenn, wie eben

geschehen, jemand ein Anmeldeformular für Kinder anschleppt, bei dem im Feld "Akademischer Grad" das Wort Mutter eingetragen ist, so ist die Doktorarbeit eindeutig kein Plagiat. Was passiert aber, die guten Götter mögen das verhüten (Wobei verhüten in so einem Fall eher verspätet formuliert ist), jedoch schlafen die gerne mal und dieses Kind kommt vom Leben zum Tode.
Wird dann der Akademische Titel aberkannt?
Ka

Mittwoch, 25. Mai 2011

Warum...

... haben wir eigentlich keine Beflaggung? So können wir - außnahmsweise (denn sonst machen wir wirklich alles mit) - mal nicht dabei sein, wenn zum Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 alle städtischen Dienstgebäude beflaggt werden.
(Eventuell könnten wir uns ja selbst eine Flagge basteln und wären dann ein wenig auffälliger (nachdem uns viele Menschen einfach nicht finden, weil das Gebäude so unauffällig ist...))
De

Statt

immer bunte Ausweise auszugeben, die erstens was kosten, zweitens nicht sehr stabil sind und drittens ständig nachbestellt werden müssen, können wir doch einfach bei Anmeldungen einen Fingerabdruck nehmen. Die Technik wird u.a. bei Leihautomaten gewerblicher Filmverleiher, wie ich kürzlich der Süddeutschen Kinderzeitung entnahm, angewandt. Gibt bestimmt lustige Debatten bei Neuanmeldungen und vorallem hätten wir noch mehr, zählbar aktive Kunden, denn die Abdrücke sind nun wirklich nicht übertragbar. Ich erwarte also diese Jahr die höchstmögliche Sonderprämie. Ge LOB t sei, was albern genug ist.
Ka

Dienstag, 24. Mai 2011

Bekommt man,

wenn hier bald ein fertiger Fami arbeitet, den Status einer Familienbibliothek?
Ka

Sonntag, 22. Mai 2011

Ohne Titel

Kundin: "Haben Sie hier keinen Briefkasten? Ich möchte was verschicken."
De