Montag, 20. Oktober 2014

Frommer Wunsch

Am Montagabend von einer Kundin mit "Schönes Wochenende" verabschiedet zu werden, ist ein sehr langwieriger Wunsch.
De

Freitag, 17. Oktober 2014

Was den anderen so passiert

Dieses Begebnis hat sich nicht bei uns zugetragen, aber weil es so schön ist, müssen wir es einfach hier anbringen.
Kundin wendet sich an einen Mitarbeiter: "Ich habe eben ein Buch abgegeben, aber mein Lesezeichen darin vergessen. Können Sie es mir bitte aus der Sortieranlage heraussuchen?"
Wie sich herausstellte war das Lesezeichen ein gefaltetes Bonbonpapier. Kundin: "Ach, wo Sie das Buch jetzt schon in der Hand haben, könnte ich es vielleicht noch einmal ausleihen?"
De

Besser als die Schleimspuren überall

Ein Elternpaar auf der Suche nach den Haustierbüchern. Mutter: "Unser Sohn bringt jetzt schon die ganze Zeit Schnecken mit ins Haus; vielleicht sollten wir doch über ein anderes Haustier nachdenken..."
De

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Schweigend reden

Soeben wird hier ein Einführungskurs zur Gebärdensprache abgehalten. Der Vortragende hat seinen Kurs teilweise auf einer PowerPoint Datei
zur Präsentation hergerichtet, wir kreativen Trottel dürfen aber nur Impress auf dem Rechner besitzen. Egal, es sind ja nur zwei Folien nicht anzuschauen, die anderen 16 sind nur gaaanz wenig verzerrt. Und zu so einer Angelegenheit braucht es auch  Stille und Konzentration. Was aber unsere bedauernswerten Putzleute nicht begreifen. Die nicht nur von Sub zu Sub gereicht und wahrscheinlich noch von 10 anderen Subunternehmern mißbraucht werden, sie reden auch nur in einer ganz seltenen osteuropäischen Sprache. Folglich verstehen sie uns nur schlecht. Eigentlich verstehen sie nichts.  Auch nicht, dass sie jetzt nicht staubsaugen können. Denn nur der Vortragende ist wirklich taub. Und sie sollten auch nicht eine Unterhaltung über zwei Stockwerke hinweg führen. Sollte ich eigentlich was arbeiten nebenbei? Nö nö nö. Hungrig wird nicht gearbeitet.  Jetzt schreien sich die Putzleute wieder irgendwas entgegen. Nicht weil sie böse sind. Doch der alte Herr ist harthörig. Dafür ist die junge Gebärdendolmetscherin sehr ansehnlich. Nützt aber auch nichts, sie muß logischerweise die ganze Zeit den Vortragenden anstarren. Ich verstecke mich jetzt auf der Terrasse zum Tabakieren.
Ka       

Montag, 13. Oktober 2014

E-Mails die wir gerne lesen

würden...


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
meine halbtags arbeitende Kollegin hat sich eben für den Rest der Woche gesund gemeldet. Meine andere Kollegin ist aus dem Urlaub zurück. Deshalb freue ich mich sehr keine Vertretung zu benötigen.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Häh?

Dieser Schwäbin, die sich eben anmelden will, falls ich sie recht verstehe, jemand sollte diesem Volk mal eine logopädische Schnellhilfe spendieren.
Vielleicht nehmen wir das in unserer medienpädagogisches Konzept auf.
Dann hätte das einen Nutzwert für die armen Geschöpfe.
Ka

Dienstag, 7. Oktober 2014

Geht doch gut

Im Büro sitzend und mit unserem Spielzeug die neue CD von Juan Diego Flórez abhören. Natürlich rein dienstlich. Kann ja sein es fragt mal jemand ob er was taugt. Tut er.
Ka

Montag, 6. Oktober 2014

Krächz

Acht Neuanmeldungen in zwei Stunden ist - denke ich - eine ganz gute Quote. (Und das nicht während einer Klassenführung!). Dafür ist die Stimme jetzt weg. Zum Glück kann ich mich auch ohne Stimme wundern, dass hier Leute hereinkommen und ihre Schuhe ausziehen um dann in Socken durch die Regale zu ziehen. Das irritiert mich.
De

Mittwoch, 1. Oktober 2014

A bisserl seltsam

ist das schon. Warum plaziert sich die Frau im Schneidersitz neben mein Büro, hat dabei die Schuhe ausgezogen und spielt an ihrem Handy rum? Seit über einer Stunde.  Ist das ein Sitzstreik? Ist das erlaubt? Ist das Ladylike? Wir haben doch genügend Sitzmöbel im Haus. Hoffentlich hat sie keinen Hexenschuß und kommt nicht mehr hoch.  
Ka

Dienstag, 30. September 2014

Beine vertreten

bzw. mal in einer anderen Filiale zum aushelfen und schon komme ich nicht zurecht. Oder der junge Mensch, der sich gerade wunderte das er hier nichts kaufen kann, ich ihm auch nichts bei Amazon bestelle und er ohnehin Mühe hat sich zu artikulieren. Der Junge war so herrlich bekifft. Hier leben offenbar glückliche Leute. Vielleicht komm ich öfter.
Ka