Zum Glück sind wir schon vor Jahren davon abgekommen, die Bibliothek weihnachtlich zu schmücken. Die verstaubten Strohsterne und zerknitterten Fensterbilder sind damals in der Tonne gelandet und damit wird unsere Bibliothek im jährlichen Weihnachtsstress immer zu einer Oase der konsumfreien Anti-Weihnachtswelt.
Aber auch wir können uns einer Weihnachtsfeier im Kollegenkreis nicht entziehen. Dieses Jahr geht's zum Inder und die Planungen laufen dahin, beim Weihnachtsessen zu wichteln. Jeder soll ein verpacktes Geschenk mitbringen, dass die anderen erwürfeln können. Bald, oh Kollegen, wird's was geben, bald werden wir uns jäh erfreuen... Ich bin gespannt!
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Donnerstag, 13. November 2008
Montag, 10. November 2008
Der Ekel nimmt kein Ende
Seit einiger Zeit ist ja das (ähm, wie nennt man es? vielleicht einfach nur) Buch "Feuchtgebiete" weit vorne in den Riegen der Bestseller vertreten. Entsprechend lange ist auch die Vormerkliste in den Bibliotheken dafür. Gestern nun die Schreckensnachricht im "Börsenblatt": Ab Januar wird es ein hellblaues Pendant von Heinz Strunk namens "Fleckenteufel" geben. Meine Lieblingsanmerkung in der Vorankündigut: "Leichter Ekelfaktor, enormes Verkaufspotential".
Leider versteh ich die Leute nicht: Alle lesen dieses Buch, um sich dann angewiedert darüber auszulassen. Wie wär's statt dessen mit dem neuen Buch von Ruiz Zafón "Das Spiel des Engels", heute erschienen, enormes Verkaufspotential und dabei ganz ohne Ekelfaktor.
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Leider versteh ich die Leute nicht: Alle lesen dieses Buch, um sich dann angewiedert darüber auszulassen. Wie wär's statt dessen mit dem neuen Buch von Ruiz Zafón "Das Spiel des Engels", heute erschienen, enormes Verkaufspotential und dabei ganz ohne Ekelfaktor.
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Sonst noch was
Neuanmeldung eines 20jährigen. Schon nach kurzer Zeit merkt man, dass da ja ein ganz einer Schlauer (zumindest meint er das) vor einem sitzt. Höhepunkt des Gesprächs war seine Frage, ob bestellte Bücher nach Hause geschickt werden.
Wir sind keine Onlinebuchhandlung! Sonst noch was?
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Wir sind keine Onlinebuchhandlung! Sonst noch was?
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Donnerstag, 6. November 2008
Maradona in München
Mal sehen, ob der Kollege zum Arbeiten erscheint oder er sich lieber in München als Groopie herumdrückt...
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Mittwoch, 5. November 2008
Kinder und Handys
Oft genug telefonieren ja auch Erwachsene in der Bibliothek, wobei meistens der Klingelton das nervigste ist. Diese Woche war aber ein kleines Mädchen hier, vielleicht sieben Jahre alt, die in ihr Handy geschrien hat, als müsste sie die Entfernung zur Freundin mit ihrer Stimme überbrücken. Und auch das Gespräch war sehr belustigend: "Hast du gestern Barbie-TV gesehen? PAUSE War voll krass, oder?"
Bis dato wusste ich nicht mal, dass es so was wie Barbie-TV gibt...
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Bis dato wusste ich nicht mal, dass es so was wie Barbie-TV gibt...
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Trockenübungen
Über vergessene Gegenstände wurde hier schon berichtet. Doch was damit anfangen? Da ich ja neuerdings dem Snookerwahn verfallen bin, muß ich jede freie Minute (zum Beispiel die 8 Stunden täglich in der Bibliothek) zur Verbesserung meines Spiels nutzen. Dumm nur, dass es hier an passender Gelegenheit dazu mangelt. Jedenfalls bis heute. Den Genie und Wahnsinn hängen bekanntlich eng zusammen und so "hatte ich eine Idee, der man zurecht den Vorwurf der Genialität machen konnte." Walter Moers im Original und wer weiß in welchem seiner Hauptwerke, darf sich auf die Schulter klopfen. Aber vorsichtig bitte. Vergessen wurde also mal ein Tischtennisball und ein Spazierstock. Preisfrage: Welche Idee setzte ich nun in die Tat um?
Zu gewinnen gibt es eine alberne Bemerkung.
Ka
Zu gewinnen gibt es eine alberne Bemerkung.
Ka
Montag, 3. November 2008
Sie finden...
... das Bibliotheksangebot so attraktiv, dass Sie es am liebsten auch selbst haben möchten? Schön, aber dann leihen Sie lediglich unsere Sachen und lassen sie ansonsten in Ruhe. Denn wir haben keine Lust, ständig Beihefte von CD-ROMs nachzukopieren, die Sie doch gleich mal zur gebrannten CD behalten haben. Auch politisches oder krankes Gedankengut finden wir nicht leidenschaftlich gerne in unseren Büchern. Praktischerweise steht hier nämlich auch ein Kopierer und da dürfen Sie gerne das kopieren, das Sie bekritzeln oder für immer behalten möchten.
Viele Grüße von einer sehr genervten
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Viele Grüße von einer sehr genervten
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Titeldreher
Ein junger Bursche wollte heute das Buch "Unter die Räder" - sein Lehrer hatte es ihm empfohlen. Leider gibt es kein Buch das so heißt, aber sehr wohl eines von Hermann Hesse, das da heißt "Unterm Rad". Aber bei so vielen Titeln kann man schon mal unter die Räder kommen...
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Nur nicht aufregen
Zwei Mädels wollten unbedingt den Film "Nicht aufregen!". Wäre zwar ein netter Titel, gemeint haben sie allerdings "Nicht auflegen!". Jetzt kann es nur noch sein, dass hier ein chinesischer Sprachfehler eine Rolle spielt...
An dieser Stelle kann ich anmerken, dass es schön wäre, wenn die Bibliothekssoftware etwas von Google hätte und höflich vorschlagen würde "Meinten Sie vielleicht..." Das wär ja mal eine echte Innovation im Bibliotheksgewerbe...
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An dieser Stelle kann ich anmerken, dass es schön wäre, wenn die Bibliothekssoftware etwas von Google hätte und höflich vorschlagen würde "Meinten Sie vielleicht..." Das wär ja mal eine echte Innovation im Bibliotheksgewerbe...
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Warum...
... ist man - sobald man mit Kindern in der Bibliothek bastelt - bei Müttern immer gleich die "Basteltante" oder das "Fräulein"? A la: "Ich weiß jetzt auch nicht, was wir als nächstes kleben müssen, Don Luca, aber frag doch mal das Fräulein..."
Deshalb mein Aufruf an alle Mütter: Bringt die Kinder in die Bibliothek und geht dann erst mal nen Cappuccino mit euren Freundinfräuleins trinken und lasst mich ganz seelenruhig mit den Kleinen irgendwas Nettes basteln! Danke!
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Deshalb mein Aufruf an alle Mütter: Bringt die Kinder in die Bibliothek und geht dann erst mal nen Cappuccino mit euren Freundinfräuleins trinken und lasst mich ganz seelenruhig mit den Kleinen irgendwas Nettes basteln! Danke!
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